Der Weg in den Frieden

mit Federn und Liedern,
von Aussen nach Innen –
mich auf das Wesentliche rückbesinnen,
auf das Wesen.

Ich bin ein Wesen,
ein Gast auf Zeit,
bevor ich gewesen, verwesen werde
bin ich bereit,
mich auf die Arbeit
einzulassen,
die sich vor mir findet.

Denn ich weiss, woher ich kam;
Die Einheit ist mir wohl bekannt
und wohl verbunden scheint mir
das Woher und das Wohin
Was ich war,
was ich werde,
was ich bin,
der Kampf des Hin-und-Her…

Ich fahre jetzt ans Meer,
wo Frieden mich berauschen kann:
mit jeder Welle – ab und dann
ein Gedanke,
Gefühle mitunter;
im Grossen und Ganzen fährt mein Abwehrsystem herunter.

Ich ruhe in Frieden,
in meinem Körper
und spüre von hier aus
die Freude am Sein.
Die Melodie des «Ja» sinkt in mich hinein,
spielt eine kurze Pause ein
– – –
und dann kommt das «Nein».

Das war noch nicht alles.
Ich spüre ein «Nein».

Ich bin zwar verbunden mit meiner Natur,
Ich habe mein Wesen in Einheit erblickt,
den Frieden von innen entdeckt und verstanden
– sofort ist ein neuer Kanal aufgegangen:

Ich bin nicht allein,
Es gibt noch die andern
und drüben ist Krieg.
Es gibt Niederlage
und scheinbar auch Sieg.
Es gibt zu verstehen,
was Menschen zerbricht,
– es ist das «Nein», das «Aber», das «Nicht».

Frieden verstanden, und dann?
Bin ich ein besserer Mensch «weil ich kann»?

Kann ich dem Krieg den Krieg erklären,
ihn so für mich beenden
und das Frieden nennen?

Häng ich am Haken der Realität?
Liegt Frieden nicht jenseits von Dualität?