Friedensmuseum

Das Warum – acht Thesen zur ganzheitlichen Definition des Friedens

Wir glauben, dass…

…gelebte Achtsamkeit zu Frieden führt.

Ein achtsamer Umgang mit sich selbst, mit den Mitmenschen, mit der Natur ist ein Vorhaben, das Erkenntnisse über sich selbst, über zwischenmenschliche Beziehungen und über das Zusammenleben als Teil der Natur mit sich bringt; Auf diesen Erkenntnissen kann ein friedliches Zusammenleben geformt werden.

…Frieden das Resultat von Verbindung auf allen Ebenen ist.

Frieden mit sich selbst ist Verbindung mit sich selbst. Frieden mit den Mitmenschen ist Verbindung mit den Mitmenschen. Frieden mit der Natur ist Verbindung mit der Natur. Verbundenheit ist ein Zustand, in dem wir ein Gegenüber als Teil von uns selbst annehmen und somit in eine friedvolle Beziehung kommen können.

…Frieden einen radikalen Umgang mit Worten und Taten voraussetzt.

Frieden auf allen Ebenen setzt voraus, dass alles was wir denken, sagen und tun radikal hinterfragt und in Ausrichtung mit unseren tiefsten Werten gebracht wird. Was wir hier und jetzt denken, sagen und tun soll immer mehr ein Ausdruck dessen werden, was wir uns von Herzen wünschen, in dieser Welt zu sehen.

…Frieden einen ganzheitlichen Charakter haben muss.

Frieden mit sich selbst ist verwoben mit Frieden mit den Mitmenschen ist verwoben mit Frieden mit der Natur. Alle Bereiche eines menschlichen Lebens haben das Potential, in Frieden zu sein: in der Beziehung zum eigenen Körper, im persönlichen mentalen oder emotionalen Zustand, in Partnerschaft, in Gemeinschaft, in der Politik, zwischen den Nationen etc.

…wir Frieden in uns tragen und durch unseren persönlichen Ausdruck zum Weltfrieden beitragen.

Alle Menschen tragen die Vorstellung einer friedlichen Welt in sich. Der gemeinsame Weg zur Manifestation dieser Vorstellungen liegt in der persönlichen Entfaltung und im schöpferischen Ausdruck der Individuen. Wenn alle Menschen das erschaffen, was sie intuitiv für richtig halten, fügt sich wie aus Puzzle-Teilen die Schöpfung der friedlichen Welt zusammen.

…ein friedliches und glückliches Zusammenleben auf der Erde möglich ist.

Prototypen friedlicher Koexistenz gibt es bereits in allen Lebensbereichen: ökologisch verträgliche Technologien, Entwürfe sozialer Lebensformen, kollaborative Wirtschaftsmodelle, menschliche alltägliche Praktiken, methoden der Konfliktlösung, ganzheitliche Heilpraktiken, organische Organisationsformen, gewaltfreie Kommunikationsmethoden etc.

…wir alle unterwegs sind und noch einiges zu lernen haben.

Die Umsetzung des Wissens über eine friedliche Art des Zusammenlebens in die Praxis ist ein andauernder, schrittweiser, persönlicher sowie kollektiver Prozess, der bei allen Menschen parallel und asynchron verläuft. Im Austausch können wir einander unterstützen, in den Bereichen des Lebens frieden zu finden, wo wir ihn noch nicht gefunden haben.

…wir forschen müssen, um Frieden zu manifestieren

Eine Haltung der Offenheit, der Neugier und des konsequenten Übens erlaubt uns, zu experimentieren, zu scheitern und zu lernen. Wir wollen herausfinden, wie der Mensch funktioniert, wie Beziehung funktioniert, die das Universum funktioniert, um gemeinsam ein friedliches Zusammenleben zu manifestieren.

Das Was – ein Friedensmuseum in der Schweiz

Unser Ziel ist es, ein Friedensmuseum in der Schweiz zu eröffnen.

Das Thema Frieden verstehen wir dabei ganzheitlich auf individueller und kollektiver Ebene. Wir beschäftigen uns mit innerem und äusserem, gemeinschaftlichem, gesellschaftlichem und international-politischem Frieden. Demzufolge öffnen sich dem Thema Frieden verschiedene Felder, wie zum Beispiel das der Wirtschaft, der Natur und Umwelt, der Partnerschaft, der Gedanken, der Kommunikation, u.v.m.

Für die Institution Museum lehnen wir uns an die Definition des International Council of Museums. So soll die Institution gemeinnützig und auf Dauer angelegt sein. Weiter steht das Museum im Dienste der Gesellschaft und ihrer Entwicklung. Es befasst sich mit dem Studium, der Bildung und dem Erleben von materiellen und immateriellen Zeugnissen von Menschen und ihrer Umwelt. Die Akteure eines Museums beschaffen, bewahren, erforschen jene Zeugnisse und machen sie der Öffentlichkeit zugänglich.

Ein zentrales Element des Museum ist die ganzheitliche Friedensforschung. So binden wir neben akademischer Forschung ebenso die Erforschung von gewaltfreiem Zusammenleben mit und auf der Erde an das Museum. Das Museum ist deshalb an eine Lebensgemeinschaft gekoppelt, die sich im Zusammenleben mit der Erforschung von Frieden befasst.