Irgendetwas

Die Energie
des Irgendetwas
hat die Macht,
die Gabel rechts,
das Messer links,
den Löffel diagonal
und obendrüber
Texte von Webseiten.
Ich traue dem nicht,
meine Sicht
ist nicht mehr;

Vielleicht
sind die Wörter,
dem Munde entwichen,
veraltet
bevor sie von Ohren vernommen;

Vielleicht
sag’ ich was,
und der Sinn –
einst noch drin
in dem Satz,
fällt heraus,
aus Zufall,
wie der Schlüssel
aus Hemd oder Hose
wenn ich mal im Handstand;

Vielleicht
will ich gar nicht den Krieg.
Wer deckt jetzt den Tisch,
ja wie sieht denn
das Tischtuch nur aus?
Sind Muster
von Waffen
und Fronten,
sind Gegner
zur Stelle geboten?
Ich will das nicht essen,
ich fühl’ mich «gegessen»,
ich kann mich vergessen,
wenn Krieg mit im Raum.
Vergesse mich selbst so wie dich
und du mich
und so streiten nicht wir,
sondern meine und deine Webseiten;

Wo bleiben die Menschen?
Ist das Irgendetwas,
das uns irgendwo hin bewegt,
wo wir uns nicht mehr sehen,
nicht spüren,
nicht riechen –
wieso dann zu Tisch?

Ohne Irgend,
zu Etwas,
lad’ ich dich ein.

Lass uns nährend begleiten
die streitenden Weiten
und Breiten
bereiten –
Es soll das Menü
uns nicht lenken,
nicht störend abfinden,
sondern: verbinden.

Leben will leben
durch Menschen
und das,
was dazwischen passiert.

Das,
was abgeht
in dem Raum
zwischen Menschen
als einzig ist Wert,
um zu Tische zu rufen.
Wenn beide bereit sind,
das Essen bleibt warm.
Etiquette lass sein.

Ohne Irgend,
zu Etwas,
lad’ ich dich ein.