Männer im Vollmond

Des Nachts im Garten, vor der Tür sie stehen,
Der Kälte trotzend zum das Mondlicht sehen
Klar die Nacht
Sie zeigt sich voller Pracht
So klar sind auch die Köpfe dieser Männer.
Sie haben hart gekämpft, sind viel gefallen,
Sie liessen ihre Welten aufeinanderprallen,
Damit daraus sich neue Sterne formen konnten
Und in ihren Herzen Planeten besonnten.
Sie haben sich entschieden – für Gemeinschaft, Kraft und Liebe.
Und sie haben sich verpflichtet, «drei mal drei» – und ich? Wo bliebe
denn mein «Ja!» zum Leben, wenn ich nicht (als Mann)
für das, was für mich wichtig ist, einstehen kann!
Und wenn sich so ein Mann, anstatt auf den Vollmond zu fliegen
wünscht, in die Ecke getrieben zu werden, dann wird er es kriegen!
Denn dafür sind Freunde da – sie spüren mein «Ja»
– zum Leben, zur Freude, zum Sein.
Und ich mach mich selbst zum Schwein, wenn ich denke, dass ich das nicht kann.
Die Freunde sind aber dann
für mich da und sagen mir schlicht
und direkt ins Gesicht
«Ein Schwein bist Du nicht»
Denn ich hab’ micht entschieden, dass ich das «Ja» zum Leben
NICHT auf morgen verschiebe – für Gemeinschaft, Kraft und Liebe.
Hier und jetzt. Ist sonst jemand da?
Der nehme sein Schwert
und kreiere ein «Ja!»
Danke.